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Im dritten Quartal 2026 hat der marktführende taiwanische
Chipauftragsfertiger TSMC
erneut Rekordzahlen geschrieben. Laut Finanzchef Wendell Huang ist
der Grund eine starke Nachfrage nach unseren hochmodernen
Prozesstechnologien. Dabei hat insbesondere die Fertigung
in 2- und 3-Nanometer-Technologien zugelegt. Weiteres Wachstum verspricht
auch das letzte Quartal dieses Jahres. Allerdings warnt das Unternehmen
beim Blick auf 2027 vor möglichen Herausforderungen.
TSMC-Finanzchef Huang zeigt sich beim Ausblick auf das aktuell
laufende Quartal optimistisch: Mit Blick auf das vierte Quartal
2026 gehen wir davon aus, dass unser Geschäft durch eine weiterhin
starke Nachfrage nach unseren hochmodernen Prozesstechnologien gestützt
wird einschließlich des zügigen Hochlaufs unserer
2-Nanometer-Technologie. TSMC erwartet einen Umsatz von 46,7
bis 48,4 Milliarden Euro, was einem Anstieg von mehr als 50 Prozent
gegenüber dem Vorjahr entspräche. Dabei soll die Bruttomarge
zwischen 65 und 67 Prozent bleiben.
Jedoch zeigt sich die TSMC-Führung langfristig vorsichtig.
Im Gespräch mit Analysten im Anschluss an die Vorlage des Quartalsberichts
erklärte TSMC-Chef C.C. Wei, dass die Nachfrage zwar äußerst
robust ist und es keine Anzeichen zur Verlangsamung des anhaltenden
KI-Trends gibt, das Unternehmen aber achtsam bleibt. Laut
Reuters sagte Wei: Mit Blick auf die Zukunft stellen wir
fest, dass verbraucherorientierte und preissensible Endmarktsegmente
weiterhin unter Druck stehen bedingt durch die Auswirkungen
steigender Komponentenpreise sowie makroökonomische Unsicherheiten.
Vor diesem Hintergrund gehen wir bei unserer Geschäftsplanung
für die Zeit bis 2027 umsichtig vor.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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