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In der vergangenen Woche hat die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde
CISA fünf alte Sicherheitslücken neu in den Known-Exploited-Vulnerabilities-Katalog
(KEV) aufgenommen. Aktuell sollen Angreifer diese teils sehr
alten Schwachstellen aktiv ausnutzen.
Die CISA hat parallel eine Warnung
zu einer Angriffskampagne veröffentlicht, in der alle fünf
Lücken als zum Ausspähen sensibler Informationen ausgenutzt
gelistet sind. Aus dem Jahr 2015 stammen die ältesten Sicherheitslücken.
Über eine alte Lücke in nicht aktualisierten Fassungen
von ProFTPD können Angreifer aus dem Netz beliebige Dateien
mit Befehlen auslesen oder schreiben (CVE-2015-3306, CVSS2 10.0,
Risiko kritisch).
Auch aus dem Jahr 2015 war eine Schwachstelle im DNS-Server BIND,
die Angreifern aus dem Netz das Provozieren von Denial-of-Service-Zuständen
ermöglichte (CVE-2015-5477, CVSS 7.5, Risiko hoch).
Aus dem Jahr 2016 existierte eine Schwachstelle in Apache Struts,
über die bösartige Akteure bei aktivierter Dynamic
Method Invocation beliebigen Programmcode einschleusen und
ausführen können (CVE-2016-3081, CVSS 8.1, Risiko hoch).
Ebenfalls Codeschmuggel aus dem Netz ermöglicht eine Path-Traversal-Lücke
in OnlyOffice Docs bei aktiviertem JWT (CVE-2021-3199, CVSS 9.8,
Risiko kritisch). Weiterhin können Angreifer in
Strapi im Admin-Panel sensible Informationen auslesen. Die Behörde
weist darauf hin, dass die Verkettung mit der Schwachstelle CVE-2023-22621
zur Ausführung von eingeschleustem Schadcode führen kann
(CVE-2023-22894, CVSS laut CISA 7.2, Risiko hoch).
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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