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Microsoft
weist auf diversen Kanälen darauf hin, dass es neue Zertifikate
für Windows Update gibt. Admins sollten sich über den
Zertifikatswechsel informieren und ihre Windows-Installationen darauf
vorbereiten.
In Microsofts IT-Pro-Blogbeitrag,
im Windows-Release-Health-Message-Center
oder auch im Microsoft-365-Message-Center weist der Konzern auf
den anstehenden Zertifikatswechsel hin. Spätestens die Windows-Sicherheitsupdates
aus dem Juli 2026 enthalten diese neuen Zertifikate. Geräte,
die ihre Updates über die Windows Server Update Services (WSUS)
beziehen, sind nicht davon betroffen.
Laut Microsoft sei in den meisten Fällen kein Eingreifen nötig.
Allerdings betrifft dies nur unterstützte Windows-Versionen,
die auf dem aktuellen Stand der monatlichen Updates sind. Admins
müssen für ältere oder nicht aktualisierte Windows-Fassungen
dennoch aktiv werden.
Windows Server 2016, 2019 und Windows 10 Enterprise 2019 LTSC sind
als Erstes an der Reihe und müssen mit den Sicherheitsupdates
aus dem Juli 2026 oder neuer bis zum 17. Mai 2027 versorgt werden,
um weiterhin die Windows-Update-Dienste erreichen und Aktualisierungen
erhalten zu können.
Bis zum 19. Juni 2027 müssen jüngere Windows-10-Fassungen,
die noch Support erhalten, sowie ältere Windows-11-Geräte
und Windows Server 2022 entsprechend aktualisiert werden. Sicherheitsupdates
aus dem September 2025 oder neuer werden für Windows 11 24H2
und Windows Server 2025 vorausgesetzt. Laut Microsoft müssen
andere Windows-Versionen noch auf unterstützte Versionen von
Windows Client und Server gebracht werden.
Windows-Systeme, die nach dem Ablauf der alten Zertifikate im Mai
beziehungsweise Juni 2027 nicht aktualisiert wurden, können
künftig nicht mehr von Windows Update herunterladen und installieren.
Jedoch können die Updates noch aus dem Microsoft-Update-Katalog
heruntergeladen und auf betroffenen Maschinen installiert werden.
Keine Updates erhalten nicht mehr unterstützte Windows-Versionen
über die Windows-Update-Dienste.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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