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Zum 1. Oktober 2026 hat Google offenbar im OSS VRP genannten Bug-Bounty-Programm die Annahme von Meldungen zu Produktschwachstellen temporär eingestellt. Grund ist die Überflutung mit automatisierten, mutmaßlich KI-generierten Meldungen.

Auf X hat Google dies angekündigt. Die Entwickler erörtern dort, dass temporär keine Schwachstellenmeldungen für OSS-VRP-Produkte mehr angenommen werden. Davon seien aber nicht bereits noch ausstehende, zuvor eingereichte Berichte betroffen. In Zukunft sollten IT-Sicherheitsforscher gegebenenfalls prüfen, ob sich die Lücken auf Produkte anderer Google-VRP auswirken, und sie beispielsweise im Cloud VRP melden oder am Patch-Belohnungsprogramm (Patch Rewards Program, PRP) teilnehmen.

Googles Mitarbeiter erklären: „Warum passiert das? Diese Unterbrechung ist auf einen erheblichen Anstieg automatisierter Einsendungen zurückzuführen, von denen die überwiegende Mehrheit ungültig ist“. KI-Slop-Meldungen, die viele Ressourcen binden, aber von keinen realen Sicherheitslücken berichten, umschreibt dies. Google will diesen Aspekt des OSS VRP überarbeiten und im ersten Quartal 2027 ein Statusupdate veröffentlichen.

(ts, hannover)

(siehe auch: Heise-News-Ticker)

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