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Eine hochriskante Sicherheitslücke befindet sich in LibreOffice und OpenOffice. Angreifer können darüber mit manipulierten Dokumenten Schadcode einschleusen. Zudem schließt LibreOffice weitere Sicherheitslücken.

Eine Liste mit den aktuellen, abgesicherten Softwareversionen hat das LibreOffice-Projekt veröffentlicht. In der Tabellenkalkulation Calc befindet sich die am schwerwiegendste Schwachstelle (CVE-2026-63277, CVSS4 8.5, Risiko „hoch“).

Auch Apache OpenOffice Version 4.1.16 und ältere sind von dieser Schwachstelle betroffen. Die Lücke hat aber eine weitere CVE-Nummer erhalten (CVE-2026-59265, ohne eigene CVSS-Wertung, Apache stuft sie aber als „kritisch“ ein). Laut den Apache-Entwicklern laufen Angriffe ins Leere, wenn die Java-Runtime-Integration temporär deaktiviert wird, bis das Update installiert ist.

Laut LibreOffice sind die Versionen 26.2.5 und 26.8.0 abgesichert. Die OpenOffice-Version 4.1.17 ist laut Apache abgesichert.

(ts, hannover)

(siehe auch: Heise-News-Ticker)

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