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Für Desktop-PCs kosten 32 GByte DDR5-RAM mittlerweile mindestens 400 Euro. Allerdings listen außer Amazon selbst nur kleine Shops ohne Bewertungen Speicherkits zu solchen Preisen. Ab 450 Euro gibt es mehr Angebote. Solche Speicher-Kits haben vor einem Jahr noch unter 90 Euro gekostet.

Ungefähr die Hälfte kosten 16 GByte DDR5-RAM. Jedoch ist die Speichertransferrate für den Prozessor, da es sich um Kits mit nur einem einzelnen Riegel statt zwei handelt.

Inzwischen geht die Preisspanne von DDR5-RAM zu DDR4-RAM immer weiter auseinander. Zur Zeit sind 32 GByte DDR4-RAM vereinzelt ab 200 Euro erhältlich. 16 GByte kosten auch hier circa die Hälfte, wobei es in dieser Generation deutlich mehr Kits mit zweimal 8 GByte gibt. Sie sind ab 110 Euro verfügbar. Neue Prozessorgenerationen können jedoch nur mit DDR5 umgehen.

Acer-Chef Jason Chen sagte gegenüber taiwanischen Medien, dass die Preise für Desktop-PCs und Notebooks ab Mitte 2027 fallen könnten. Er rechnet dann mit Preissenkungen für Speicherriegel und SSDs. Bis zum Jahresende 2026 erwartet Acer jedoch durchschnittliche Preissteigerungen von 5 bis 20 Prozent für PCs und Notebooks.

Der Mangel an Speicherriegeln und SSDs soll laut Chen heute schon nicht mehr akut sein. Aktuell gebe es ausreichend DDR4 und DDR5, vermutlich auch wegen der eingebrochenen Nachfrage bei PCs und Notebooks. Die hohen Preise haben sich allerdings fest etabliert.

(ts, hannover)

(siehe auch: Heise-News-Ticker)

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