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Aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner
geht hervor, dass der Markt für Halbleiter durch die ständig
steigenden Investitionen in Rechenzentren für Künstliche
Intelligenz einen anhaltenden Boom erlebt. Die Chiphersteller wie
Samsung
machen vor allem mit Speicherbausteinen immer bessere Geschäfte.
Weltweit sollen demnach im Jahr 2026 mit Speicherchips 837 Milliarden
US-Dollar umgesetzt werden. Dieser Bereich soll 2027 dann über
eine Billion US-Dollar erreichen. Gartner
sieht für die gesamte Halbleiterbranche im laufenden Jahr einen
Umsatz von 1,6 Billionen US-Dollar voraus. Das ergibt gegenüber
809 Milliarden im Jahr 2025 eine Steigerung von 92 Prozent. Der
Erhebung zufolge machen DRAM und Flash bereits 2026 über die
Hälfte des gesamten Umsatzes der Chiphersteller aus.
Gartner-Analyst Shrish Pant sagt: KI-Infrastruktur hat die
Dynamik des Speichermarktes grundlegend verändert. Seinen
Beobachtungen zufolge soll das Wachstum des Umsatzes im Speichermarkt
auch 2027 und darüber hinaus weitergehen. Zudem merkt Gartner
in seiner Mitteilung zur aktuellen Studie an, dass der Ausbau der
Chipfabriken bei den Speicherherstellern das Verhältnis von
Angebot und Nachfrage im kommenden Jahr nicht wesentlich verändern
soll. Die Speicherkrise soll also auch mindestens im kommenden Jahr
anhalten.
Gartner sieht weiterhin den Ausbau von KI-Rechenzentren als größten
Faktor für das Wachstum des Halbleitermarktes. So sollen es
bereits 2026 36,5 Prozent des weltweiten Umsatzes der Chipbranche
aus KI-Investitionen sein, 2030 sollen es 53 Prozent sein.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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