|
Die sogenannte Justizcloud soll die Digitalisierung
von Gerichten und Staatsanwaltschaften wesentlich voranbringen.
Das Bundesjustizministerium gab bekannt, dass die ersten Bundesländer,
die an das bundesweite "Justiznetz" angeschlossen wurden,
Baden-Württemberg und Niedersachsen sind. Bayern soll noch
dieses Jahr und alle weiteren Bundesländer im Laufe des Jahres
2027 angeschlossen werden. Dann soll der Bund auch angebunden sein.
In Zukunft soll das gesamte Justizwesen in Bund und Ländern
auf Standardsoftware zugreifen können, die bei Gerichten und
Staatsanwälten benötigt wird. Die Vernetzung läuft
seit 2025. Damit sollen einheitliche Fachverfahren günstiger
sein und den Austausch unter den zuständigen Stellen vereinfachen.
Unterschiedliche IT-Dienstleister aus den Bundesländern übernehmen
für den Betrieb Rollen. Aus Baden-Württemberg, Hessen
und Niedersachsen kommt unter anderem die virtualisierte Infrastruktur.
Die IT-Sicherheit kommt von der norddeutschen Dataport und das Berliner
IT-Dienstleistungszentrum (ITDZ) ist mit dem Störungs-
und Anfragenmanagement betraut.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|