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Im Messenger-Dienst WhatsApp müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten zu chatten. Das Unternehmen führt stattdessen individuelle Benutzernamen ein, über die Anwender miteinander in Verbindung treten können. Gestern, am 29. Juni, startete die weltweite Phase zur Reservierung der Wunschnamen, bevor die eigentliche Funktion im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet wird.

Für jeden Chatpartner war bislang die mit dem WhatsApp-Konto verknüpfte Handynummer sichtbar. Laut Vizepräsidentin für Produktentwicklung bei WhatsApp, Alice Newton-Rex, ist die Neuerung das „nächste große Datenschutz-Upgrade“ des Unternehmens. Die Nutzer sollen nun selbst entscheiden können, ob ihre persönliche Telefonnummer angezeigt wird oder nicht.

Nutzer, die über den Benutzernamen kontaktiert werden oder selbst jemanden anschreiben, geben ihre Nummer in Zukunft nicht mehr preis. Nur, wenn die andere Person die Nummer bereits in ihrem Telefonbuch gespeichert hat. Der Benutzername wird auch bei Anrufen über die App anstelle der Telefonnummer eingeblendet. Die Handynummer bleibt jedoch für die generelle Erstellung eines WhatsApp-Kontos zwingend erforderlich.

(ts, hannover)

(siehe auch: Heise-News-Ticker)

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