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Microsoft
stuft am Patchday im Juni zahlreiche Sicherheitslücken in etwa
Azure, M365, Exchange Online, Office und Windows als kritisch
ein. So können Angreifer in vielen Fällen aus der Ferne
ohne Authentifizierung Schadcode ausführen und Systeme vollständig
kompromittieren.
Unter anderem wurden auch die BitLocker-Zero-Day-Lücken YellowKey
(CVE-2026-45585 mittel) und GreenPlasma (CVE-2026-50507
mittel) geschlossen. Ein Sicherheitsforscher mit dem
Pseudonym Nightmare Eclipse hatte siese Lücken offengelegt.
Nach dem Patchday hat der Forscher eine weitere Zero Day-Lücke
mit dem Namen RoguePlanet in seinem Blog offengelegt. Windows 10
und 11 im voll gepatchten Zustand sind davon betroffen.
Microsoft hat schnell darauf reagiert und mit dem aktuellen Definitionsupdate
1.453.20.0 für Defender eine Erkennung für RoguePlanet
nachgerüstet. Informationen zu den Sicherheitslücken,
die an diesem Patchday geschlossen wurden, liefert Microsofts
Security Update Guide.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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