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Microsoft veröffentlicht die Vorschauversion
von Coreutils for Windows. Es handelt sich dabei um eine eigene
Sammlung klassischer Unix-Kommandozeilenwerkzeuge nativ für
Windows. Darin werden Befehle wie cat, grep, find oder xargs unter
ihren gewohnten Namen bereitgestellt.
Windows-Nutzer, die zuvor die Coreutils mit weitgehend identischem
Verhalten nutzen wollten, mussten zu WSL, Git Bash oder Cygwin greifen.
Microsoft integriert mit seinen neuen Coreutils die Werkzeuge nun
direkt ins Betriebssystem.
Allerdings lässt Microsoft mehrere Werkzeuge aus dem uutils-Projekt
bewusst weg, da sie entwerder auf POSIX-spezifischen Konzepten beruhen,
unter Windows wenig Nutzen bringen oder bestehende Skripte stören
könnten (beispielsweise chmod, chown, chroot, stty, uname,
sync).
Zudem weist Microsoft auf Konflikte mit eingebauten Befehlen von
CMD und PowerShell hin. Coreutils for Windows setzt mindestens PowerShell
7.4 voraus. Sie erscheinen als Open-Source-Software. Interessierte
finden weitere Details auf der GitHub-Projektseite.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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