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Bundesweit sind zahlreiche Kliniken aufgrund eines Cyberangriffs
auf den saarländischen Abrechnungsdienstleister Unimed
betroffen. Das Unternehmen betreut nach eigenen Angaben 95 Prozent
aller Universitätskliniken in Deutschland und 51 Prozent aller
Kliniken mit mehr als 600 Betten.
Bei dem Cyberangriff wurden den betroffenen
Häusern zufolge Patientendaten von zehntausenden Privatpatienten
und Selbstzahlern entwendet. Allerdings sollen ihre internen Systeme
und die Patientenversorgung nicht in Mitleidenschaft gezogen worden
seien.
Laut Unimed ereignete sich der Angriff bereits Mitte April 2026.
Der Vorfall sei laut Unimed dem Landeskriminalamt Saarland gemeldet
worden. Die Angreifer wollten nach Darstellung des Dienstleisters
die Systeme verschlüsseln, was verhindert werden konnte. Jedoch
seien vor der Abwehr aus einem begrenzten Bereich Daten
abgeflossen. Laut Unimed befand sich darunter auch Kommunikation
zu Abrechnungswidersprüchen.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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