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An diesem Patchday von Microsoft
hat das Unternehmen als kritisch eingestufte Sicherheitslücken
unter anderem in Azure, M365, Office, SharePoint, Windows und Word
geschlossen. Angreifer können in vielen Fällen Schadcode
auf Computer schleusen und so Systeme vollständig übernehmen.
Eine kritische Lücke (CVE-2026-42826) mit dem
höchstmöglichen CVSS Score 10 von 10 steckt in Azure DevOps.
Angreifer können darüber auf einem nicht näher ausgeführten
Weg auf eigentlich geschützte Informationen zugreifen. Laut
Microsoft wurde diese Schwachstelle serverseitig gepatcht. Daher
müssen Admins an dieser Stelle nicht aktiv werden.
Unter anderem in Azure Managed Instance for Apache Cassandra (CVE-2026-33109),
in Microsoft Dynamics 365 On-Premises (CVE-2026-42898) und im DNS-Client
in Windows (CVE-2026-41096) befinden sich weitere kritische
Schwachstellen. Über die DNS-Schwachstelle können entfernte
Angreifer ohne Authentifizierung mit einer präparierten DNS-Anfrage
Speicherfehler auslösen, sodass Schadcode auf Computer gelangt.
Verschiedene Windows-11- und Server-Ausgaben sind davon betroffen.
Insgesamt hat Microsoft an diesem Patchday knapp 140 Sicherheitsprobleme
gelöst. Das Unternehmen teilt in einem Beitrag
mit, dass ein Großteil der Schwachstellen mithilfe mehrerer
KI-Agenten entdeckt wurde.
In Microsofts
Security Update Guide stehen weiterführende Informationen
zu den Schwachstellen und bedrohter Software bereit.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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