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Das Debian-Release-Team
hat angekündigt, dass für die kommende Debian Version
14 (Forky) die Qualitätsanforderungen deutlich
verschärft werden. Nach "testing" kommen nur noch
dann Pakete, wenn sie sich reproduzierbar bauen lassen. Die entsprechende
Migrationslogik ist bereits aktiv und betrifft sowohl neue Pakete,
die sich nicht reproduzieren lassen, als auch bestehende Pakete,
deren Reproduzierbarkeit sich verschlechtert hat.
Aus identischem Quellcode und in gleicher Build-Umgebung erzeugen
reproduzierbare Pakete (reproducible
builds) bit-identische Binärpakete. Build-Prozesse
werden so nachvollziehbar und manipulationssicherer. Zwischen zwei
Builds lassen sich Unterschiede eindeutig auf echte Änderungen
oder mögliche Manipulationen zurückführen.
Meist entstehen nicht reproduzierbare Builds durch Faktoren wie
Zeitstempel, zufällige Build-IDs oder eine nichtdeterministische
Reihenfolge von Dateien. So können zwei Builds desselben Quellcodes
unterschiedliche Binärdateien erzeugen, obwohl sich funktional
nichts geändert hat.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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