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Die Apps aus Microsoft
365 kennen bereits Vertraulichkeits-Labels. Mit diesen Labels können
Dateien als Privat, Öffentlich, Allgemein,
Vertraulich oder Streng vertraulich klassifiziert
und etwa Richtlinien beim Kopieren und Verschieben zwischen lokalen
und Cloudspeichern angewendet werden. Jetzt sollen diese Labels
auch die als Connected Experience eingebundene automatische
Analyse seitens Microsoft respektieren.
Im Microsoft-365-Admin-Center hat das Unternehmen dies angekündigt
(MC1297982). Die Labels, die von Microsoft auch als Vertraulichkeitsbezeichnung
genannt werden, werden von den Entwicklern erweitert. So soll die
serverseitige Analyse für die Connected Experience
gegebenenfalls wegfallen. Im Hinterfgrund arbeiten (KI-)Funktionen,
die etwa die auf OneDrive liegenden Office-Dokumente untersuchen
und Designempfehlungen, Vorschläge für Verbesserungen,
Dateneinsichten und Ähnliches liefern.
Microsoft will demnach Mitte Mai mit dem Rollout beginnen. Damit
Labels dann berücksichtigt werden, müssen Admins keine
weiteren Konfigurationsänderungen durchführen. Ist das
Feature aktiv, werden die Dateien von Microsoft 365 nicht mehr an
die Inhaltsanalyse gesendet und verbessert dadurch den Datenschutz.
Apps, die davon betroffen sind, sind Excel, PowerPoint und Word.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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