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Vor Kurzem wurde die Linux-Sicherheitslücke
Copy Fail bekannt. Angreifer können im Falle eines
Missbrauchs auf den meisten größeren Linux-Distributionen
seit 2017 in den Standard-Installationen an root-Rechte gelangen.
Die Lücke wird inzwischen aktiv ausgenutzt.
Aktuell warnt die US-amerikanische
IT-Sicherheitsbehörde CISA vor Missbrauch der Schwachstelle
in der freien Wildbahn. Mit der Beschreibung Sicherheitslücke
im Linux-Kernel aufgrund falscher Ressourcenübergabe zwischen
Bereichen fasst die CISA die Lücke zusammen (CVE-2026-31431,
CVSS 7.8, Risiko hoch). Inzwischen stehen mehrere Fassungen
von Proof-of-Concept-Exploit-Code im Netz zur Verfügung.
Seit ungefähr zwei Wochen steht bereits aktualisierter Linux-Quellcode
zur Verfügung. Für die Kernel 6.18.22, 6.19.12 und 7.0
hat Greg Kroah-Hartman erste Patches angekündigt und weitere
Backports in Aussicht gestellt. Die meisten Linux-Distributionen
haben nun auch korrigierte Installationspakete dazu im Angebot.
IT-Verantwortliche sollten die Updates zügig installieren.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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