|
Bei einem Einbruch beim Dienstleister Anodot hat die kriminelle
Gruppierung ShinyHunters auch Daten von Vimeo
kopiert. Offenbar ist das Unternehmen nicht auf den Erpressungsversuch
eingegangen. Nun stellen die Kriminellen die erbeuteten Daten als
kostenlosen Download ins Darknet.
Den IT-Sicherheitsvorfall hat Vimeo auf
seiner Webseite eingeräumt. Vimeo weiß demnach von
dem Einbruch beim Analysedienstleister Anodot. Ein unbefugter Akteur
soll auf bestimmte Vimeo-User- und -Kundendaten zugegriffen haben.
Die Datenbanken sollen dem bisherigen Untersuchungsstand nach im
Wesentlichen technische Daten, Video-Titel und Metadaten und in
einigen Fällen E-Mail-Adressen von Kunden enthalten. Vimeo-Videoinhalte,
gültige Zugangsdaten von Nutzern oder Zahlungsinformationen
sollen sich demnach nicht darunter befinden.
Laut Vimeo sind die User- und Kunden-Anmeldedaten des Unternehmens
sicher. Auch habe der Vorfall keine Unterbrechungen oder Störungen
der Systeme oder Dienste verursacht. Das Unternehmen deaktivierte
alle Anodot-Zugangsdaten, entfernte die Integration von Anodot in
Vimeo-Systeme und engagierte externe IT-Sicherheitsexperten, um
den Vorfall zu untersuchen. Vimeo hat die Strafverfolger ebenfalls
informiert. Demnach dauern die Untersuchungen noch an.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|