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Das Telekom-Security-Team
hat kürzlich eine Sicherheitslücke in PackageKit entdeckt.
Sie haben sie Pack2TheRoot getauft. Die Lücke ermöglicht
es Angreifern, Rechte im System auszuweiten. Mehrere Linux-Distributionen
in ihrer Standardkonfiguration sind davon betroffen.
Die Telekom hat die Sicherheitslücke (CVE-2026-41651, CVSS
8.8, Risiko high) auf ihren Sicherheitsseiten
gemeldet. Bei PackageKit handelt es sich um ein Abstraktions-Layer
für D-Bus zum eigentlich sicheren Verwalten von Paketen für
beliebige Distributionen und Architekturen.
In den Versionen 1.0.2 bis 1.3.4 ist PackageKit demnach betroffen.
Die Entwickler haben mit der Version 1.3.5 oder neuer die Lücke
geschlossen. Seit dem 22. April 2026 hält die Softwareverwaltung
insbesondere der größeren Distributionen aktualisierte
Pakete bereit. Die Telekom deutet einen Proof-of-Concept an, hat
ihn aber zur Sicherheit noch nicht veröffentlicht. Daher sollten
IT-Verantworliche möglichst zügig die aktualisierte Version
von PackageKit installieren.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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