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Cisco
hat in der Nacht zum Donnerstag zehn Sicherheitsmitteilungen veröffentlicht.
Es handelt sich dabei um teils kritische Sicherheitslücken
in den Produkten des Unternehmens.
In Ciscos Identity Services Engine (ISE) sind demnach die am schwerwiegendsten
Sicherheitslücken vorhanden. Die ermöglichen das Einschleusen
von Schadcode aus dem Netz. Angemeldete Administratoren können
in ISE und ISE Passive Identity Connector (ISE-PIC) Schadcode aus
dem Netz oder Path-Traversal-Angriffe auf verwundbare Instanzen
ausführen (CVE-2026-20147, CVSS 9.9, Risiko kritisch;
CVE-2026-20148, CVSS 4.9, Risiko mittel). Angreifer
mit Nur-Lese-Admin-Zugangsdaten können aus dem Netz beliebige
Befehle an das Betriebssystem von ISE-Instanzen schleusen und damit
Codeschmuggel aus dem Netz betreiben (CVE-2026-20180, CVE-2026-20186,
beide CVSS 9.9, Risiko kritisch)..
In der Webkonferenz-Software Cisco Webex befindet sich ebenfalls
eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2026-20184, CVSS 9.8,
Risiko kritisch). Cisco hat das Problem bereits serverseitig
gelöst, da es sich um einen Cloud-Dienst handelt.
Cisco hat auf der Website seiner Security
Advisories alle Sicherheitslücken aufgelistet.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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