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Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA und Amazon
haben Cyberangriffe auf Schwachstellen in Cisco
FMC, SharePoint und Zimbra beobachtet und warnen davor. Es wurden
bereits Sicherheitsupdates veröffentlicht, welche diese Lücken
schließen.
In Microsoft SharePoint hat die CISA Angriffe auf eine Schwachstelle
(CVE-2026-20963, CVSS 9.8, Risiko kritisch) beobachtet.
Die Lücke wurde bereits am Januar-Patchday von
Microsoft geschlossen. Vergangenen Dienstag wurde das Risiko
der Lücke von CVSS 8.8 ("hoch") auf "kritisch"
erhöht.
Zudem weist die CISA auf laufende
Attacken auf eine Stored-Cross-Site-Scripting-Lücke in
der Classic-UI der Zimbra Collaboration Suite (ZCS) hin (CVE-2025-66376,
CVSS 7.2, Risiko hoch). Auch hier gibt es seit Januar
die abgesicherten Version 10.0.18 (ZCS 10.0) und 10.1.13 (ZCS 10.1).
Von einer Angriffswelle, in der bösartige Akteure eine kritische
Sicherheitslücke in Ciscos Secure Firewall Management Center
(FMC) missbrauchen, berichtet
Amazons Sicherheitsteam ausführlich (CVE-2026-20131, CVSS
10, Risiko kritisch). Anfang März hatte Cisco Informationen
zur Schwachstelle bekannt gemacht und Updates veröffentlicht.
Laut Amazon wird die Lücke bereits seit dem 26. Januar 2026
angegriffen.
Verantwortliche sollten diese Sicherheitsupdates zügig installieren,
falls noch nicht geschehen.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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