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Im Jahr 2028 will Nvidia
bei seiner übernächsten Generation Feynman mehrere GPU-Dies
für seine KI-Beschleuniger übereinanderstapeln. Bei der
Eröffnung der Hausmesse GTC 2026 bestätigte dies Firmenchef
Jensen Huang.
Zwar hat 3D-Stacking mit mehreren Logikchips übereinander
Vorteile, vor allem bei der Signalführung. Allerdings konnten
Chipfertiger ein Problem mit der Wärmeabfuhr der unteren Dies
für ein Serienprodukt noch nicht lösen. Bei Feynman wird
die Kühllösung daher spannend, da der KI-Beschleuniger
über 2000 Watt elektrische Leistungsaufnahme gehen könnte.
Details dazu hat Nvidia bislang noch nicht genannt.
Bislang gibt es 3D-Stacking nur mit Cache-Chiplets in größerem
Maßstab. Bei den Ryzen-X3D-Prozessoren beispielsweise stapeln
der Chipauftragsfertiger TSMC
und AMD
CPU-Chiplets und Level-3-Cache. In diesem Fall funktioniert die
Kühlung, da der Speicher wenig Abwärme erzeugt. Auch AMD
forscht an komplexeren 3D-Stacking-Konstruktionen.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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