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Erneut hat Google ein Notfall-Update für den Webbrowser
Chrome herausgegeben. Es wurde in der Nacht zum Samstag veröffentlicht.
Offenbar hatte das Update vom Vortag eine im Netz bereits attackierte
Sicherheitslücke nicht korrekt geschlossen. Das jüngste
Update soll diese Lücke schließen.
Die Schwachstelle befindet sich in der Grafikbibliothek Skia. Angreifer
können durch das Verarbeiten und Rendern sorgsam präparierter
Webseiten auf Speicherbereiche außerhalb der vorgesehenen
Grenzen zugreifen und so fälschlicherweise Speicherinhalte
schreiben (CVE-2026-3909, kein CVSS-Wert, Risiko laut Google hoch).
Das führt in der Regel zum Einschleusen und Ausführen
von Schadcode.
Inzwischen hat Google die ursprüngliche
Versionsankündigung aus der Nacht zum Freitag aktualisiert.
Die Entwickler führen dort jetzt aus, dass die Schwachstelle
CVE-2026-3909 erst in einem künftigen Update enthalten sein
wird. Weitere Details zu den Gründen nennen sie nicht.
Das aktuelle Update hebt die Google Chrome-Version für Android
auf 146.0.7680.119 und für Linux, macOS und Windows auf 146.0.7680.80.
Nutzer des Webbrowsers sollten die Aktualisierung zügig installieren.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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