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OpenAI
teilt auf seiner Webseite mit, dass es nun eine Forschungs-Vorschauversion
von "Codex Security" (Aardvark) gibt. Der KI-Schwachstellenscanner
wird als Application Security Agent bezeichnet und soll
weitreichenden Kontext von Projekten erfassen und Schwachstellen
erkennen, die andere Tools nicht aufspüren können. Mit
vorgeschlagenen Korrekturen sollen die gefundenen Lücken zur
besseren Sicherheit des Systems beitragen und Nutzern das Rauschen
von unbedeutenden Fehlern ersparen.
OpenAI schreibt zu der Funktion des KI-Schwachstellensuchers, dass
das System zunächst einen Kontext aufbaut und automatisch die
sicherheitsrelevante Struktur erkennt und daraus ein Bedrohungsmodell
ableitet. Dabei wird geprüft, was das System macht, wem es
vertraut und wo es die größten Angriffsflächen bietet.
Nutzer können dies dann anpassen. Dann sucht die KI damit nach
Schwachstellen und schätzt den tatsächlichen Bedrohungsgrad
in der Praxis ein. Sie startet nach Möglichkeit auch Tests
der Funde in Sandbox-Umgebungen. Neben Proof-of-Concept-Codes schlägt
Codex auch Korrekturen für erkannte Probleme vor.
So soll Codex
Security bessere Ergebnisse liefern und den Flaschenhals des
Review-Prozesses aufweiten, der durch die beschleunigte Entwicklung
etwa mittels KI-Hilfe auftritt. OpenAI erklärt, dass die KI
in den ersten Tests einige relevante Sicherheitslücken aufdecken
konnte. Das Unternehmen hat mit Codex Security die Quellen einiger
Open-Source-Projekte analysiert.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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