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Am Freitagabend hat Google ein Update außer der Reihe für
seinen Webbrowser
Chrome herausgegeben. Die Entwickler schließen mit dem
Update eine Sicherheitslücke, die bereits in freier Wildbahn
attackiert wird.
Das Chrome-Projekt beschreibt das Problem (CVE-2026-2441, CVSS
8.8, Risiko hoch) wie folgt: Eine Schwachstelle
des Typs Use after free in der CSS-Verarbeitung in Google
Chrome vor Version 145.0.7632.75 ermöglicht Angreifern, mit
einer manipulierten HTML-Seite beliebigen Code innerhalb einer Sandbox
auszuführen. Der Programmcode greift bei so einer Schwachstelle
auf bereits freigegebene Ressourcen erneut zu, deren Inhalt undefiniert
ist. In der Regel löst dies einen Absturz aus, kann allerdings
auch zur Ausführung von eingeschleustem Schadcode führen.
Die Versionen 144.0.7559.75 für Linux, 145.0.7632.75/76 für
macOS und Linux sowie die Extended-Stable-Fassung 144.0.7559.177
für macOS und Windows sind laut der Chrome-Release-Ankündigung
dagegen abgesichert.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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