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In den aktuellen Entwickler-Builds von VirtualBox hat Oracle experimentellen Support für KVM (Kernel-based Virtual Machine) integriert. Die neue Funktion ermöglicht laut dem VirtualBox-Issue-Tracker auf Github den Einsatz des nativen Linux-Hypervisors als Backend. Über den Native Execution Manager (NEM) erfolgt die Integration, der bereits Hyper-V (Windows) und den Apple Hypervisor (macOS) unterstützt.

Derzeit ist die Implementierung nur in manuell erstellten Development-Builds verfügbar. Der KVM-Support erweist sich als besonders nützlich, wenn die proprietären VirtualBox-Module Schwierigkeiten bereiten. Zudem ermöglicht ein von Oracle im Oktober 2025 veröffentlichter Kernel-Patch die Koexistenz von VirtualBox und KVM.

Das KVM-Backend reduziert aus Sicherheitsperspektive die Angriffsfläche, da es als Type-1-ähnlicher Hypervisor direkt in den Kernel integriert ist. Gegenüber Type-2-Hypervisoren mit eigenen Kernel-Modulen verringert dies potenzielle Schwachstellen.

Noch ist nicht bekannt, ob und wann Oracle den KVM-Support in eine stabile VirtualBox-Version integriert. Die Funktion befindet sich explizit in einem frühen experimentellen Stadium.

(ts, hannover)

(siehe auch: Heise-News-Ticker)

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