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In Zukunft erlauben Google und Microsoft
über ihre Videokonferenzsysteme die wechselseitige Teilnahme
an Online-Meetings des jeweils anderen Anbieters. Somit sind Videokonferenzen
zwischen den ChromeOS-basierten Google-Meet-Geräten und Microsoft
Teams Rooms mit Windows möglich. Die Meeting-Plattformen beider
US-Unternehmen waren bisher jeweils nur mit Zoom und Cisco Webex
interoperabel.
Am 16. Februar 2026 startet Google mit der Bereitstellung des Updates
sowohl im Rapid Release als auch im Scheduled Release. Die neue
Funktion soll dann bis Anfang März für alle Kunden von
Google Workspace verfügbar sein. Standardmäßig ist
sie aktiviert, kann aber von Administratoren auf der Organisationsebene
deaktiviert werden. Wie Google in seinem Workspace-Blog
mitteilte, soll die Option in der Admin-Konsole spätestens
ab dem 6. Februar 2026 verfügbar sein.
Microsoft setzt ein aktives Ressourcenkonto mit einer Pro-Lizenz
für Teams Rooms voraus, damit Nutzer an Konferenzen von Google-Meet-Hardware
teilnehmen können. Außerdem muss auf dem Konferenzsystem
Teams Rooms on Windows in der Version 5.2 oder höher installiert
sein. Maximal vier Single-Stream-Kameras lassen sich nutzen, sofern
ein Intel-Prozessor ab der 12. Generation verbaut ist. Eine Intel-CPU
ab der 9. Generation ist für zwei oder drei Kameras erforderlich.
Nicht unterstützt hingegen werden Multi-Stream-Kameras.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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