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Seit August 2025 ist eine Sicherheitslücke in WinRAR bekannt.
Diese Lücke wird bereits ausgenutzt. Googles
Threat Intelligence Group beobachtet bis heute Angriffe von
mehreren Tätergruppen darauf, obwohl ein Update zum Schließen
der Schwachstelle bereitsteht.
Google erklärt in einer aktuellen
Analyse: Von Regierungen unterstützte bösartige
Akteure mit Verbindungen zu Russland und China sowie finanziell
motivierte Gruppierungen nutzen diese n-Day-Sicherheitslücke
weiterhin für unterschiedliche Operationen aus. Die
Missbrauchsmethode, eine Path-Traversal-Schwachstelle, die ermöglicht,
Dateien in den Windows-Startordner abzulegen und dadurch Persistenz
zu erreichen, unterstreicht eine Lücke in der grundlegenden
Anwendungssicherheit und im Bewusstsein der Benutzer.
Nutzer, die WinRAR
einsetzen, sollten die Software auf den jüngsten Stand aktualisieren.
In der Analyse führt Google eine längere Liste an Hinweisen
auf eine Infektion (Indicators of Compromise, IOCs) auf, anhand
welcher Interessierte prüfen können, ob sie möglicherweise
Opfer eines Angriffs geworden sind.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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