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Es existiert eine Sicherheitslücke in mehreren Unified-Communications-Produkten
von Cisco. Angreifer können darüber ohne Anmeldung Schadcode
aus dem Netz einschleusen und ihn mit Root-Rechten ausführen.
Daher sollten IT-Verantwortliche die bereitstehenden Updates zügig
anwenden. Cisco hat bereits Angriffsversuche aus dem Netz auf die
Schwachstelle beobachtet, teilt das Unternehmen in einer Sicherheitsmeldung
mit.
Cisco
schreibt: Eine erfolgreiche Attacke erlaubt den Angreifern,
Zugriff auf Benutzerebene auf das Betriebssystem zu erlangen und
dann die Berechtigungen auf root auszuweiten (CVE-2026-20045,
CVSS 8.2, Risiko abweichend kritisch).
Abweichend von der CVSS-Risikostufe hoch stuft Cisco
das Risiko als kritisch ein. Das Security Advisory nennt
als Grund, dass der Missbrauch der Lücke darin münden
kann, dass Angreifer ihre Privilegien zu root erweitern
können.
Die betroffenen Produkte lauten Unified CM, Unified CM SME, Unified
CM IM&P, Unity Connection und Webex Calling Dedicated Instance.
Die für März 2026 angekündigte Software-Version 15SU4
sowie die bereits erhältliche Version 14SU5 schließen
die Lücke.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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