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Verantworliche sollten aufgrund von laufenden Attacken ihre Adobe-ColdFusion-Instanzen
und ihre Fortinet-Firewalls auf den aktuellen Stand bringen. In
beiden Fällen sind die ausgenutzten Sicherheitslücken
bereits seit mehreren Jahren bekannt. Offensichtlich wurden die
Sicherheitspatches aber bislang nicht flächendeckend installiert.
Seit Juli 2020 ist die Fortinet-Lücke (CVE-2020-12812 kritisch)
bekannt. Fortinet hat nun einen
neuen Beitrag zur Schwachstelle veröffentlicht und warnt
vor erneuten Angriffen. Gegen die Sicherheitslücke sind die
FortiOS-Versionen 6.0.10, 6.2.4 und 6.4.1 abgesichert.
Derzeit sind noch mehr als 10.000 ungepatchte Instanzen über
das Internet erreichbar, wie Sicherheitsforscher von Shadowserver
aufzeigen.
In
einem Beitrag haben Sicherheitsforscher von Greynoise Angriffe
auf Adobe ColdFusion dokumentiert. Die Angreifer setzen dabei an
verschiedenen Lücken an, die größtenteils aus 2023
stammen.
Verantwortliche finden in diesem Beitrag konkrete Hinweise wie
IP-Adressen, an denen sie attackierte Instanzen erkennen können.
Sie sollten sicherstellen, dass ColdFusion auf dem aktuellen Stand
ist.
(ts, hannover)
(siehe auch: Heise-News-Ticker)
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