|
Der Hersteller Oracle
hat im Rahmen seines Quartalsupdates ("Critical Patch Update")
insgesamt 319 Security-Fixes für zahlreiche Produktfamilien
veröffentlicht. Als kritisch gelten viele der dadurch geschlossenen
Sicherheitslücken. Aus der Ferne könnten einige davon
missbraucht werden, um die Kontrolle über verwundbare Systeme
zu übernehmen. Die im Rahmen des Critical Patch Updates bereitgestellten
Fixes unverzüglich anzuwenden rät Oracle.
Dem Oracles Update
Advisory sind Details zu betroffenen Produkten, geschlossenen
Lücken und verfügbaren Updates zu entnehmen. Oracles Angaben
zum CVSS (Common Vulnerability Scoring System) helfen bei der Einschätzung
des von ihnen ausgehenden Sicherheitsrisikos: In der Tabellenspalte
"Attack Vector" informiert die Angabe "Network"
des Update Advisory darüber, dass Angriffe "über
das Internet", also aus der Ferne, möglich sind.
Noch einmal gesondert weis Oracle im Update Advisory auf zwei
dem Patch Update vorangegangenen Sicherheitshinweise für
WebLogic Server hin. Es wird auf die Ende April geschlossene Lücke
CVE-2019-2725
und die im Juni reparierte CVE-2019-2729
verwiesen. Beide Lücken haben es gemeinsam, dass sie ohne Authentifizierung
aus der Ferne ausgenutzt werden könnten, um Systeme zu kompromittieren
beziehungsweise beliebigen Code auszuführen (Remote Code Execution).
(hv, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker:)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|