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Google
betont in einem Blogeintrag, das Passwörter nur gehasht gespeichert
werden. Durch zwei Fehler seien Passwörter von Nutzern des
an Unternehmenskunden gerichteten Google-Angebots G Suite doch zum
Teil im Klartext gespeichert worden.
Ein Fehler sei Google bereits 2005 bei der Implementierung von
Tools für Domain-Administratoren, mit welchen diese Passwörter
setzen und wiederherstellen konnten, unterlaufen. Eine Kopie der
Passwörter im Klartext habe die Admin-Konsole gespeichert.
Ab Januar 2019 wurden bei einem zweiten Fehler zum Teil ungehashte
Passwörter von G-Suite-Kunden gespeichert, teilweise über
einen Zeitraum von 14 Tagen. Die Passwörter hätten sich
in beiden Fällen in der verschlüsselten Google-Infrastruktur
befunden. Beide Fehler wurden mittlerweile behoben. Laut Google
wurden die betroffenen Kunden informiert und zum Ändern der
betroffenen Passwörter aufgefordert. Google schreibt, es gäbe
keine Hinweise auf einen Zugriff oder Missbrauch der Passwörter.
Nicht betroffen von den Problemen seien Privatkunden. Wie viele
Geschäftskunden beziehungsweise Passwörter betroffen sind,
sagt Google nicht.
(hv, hannover)
(siehe auch golem.de:)
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