| Die WLAN-Spezifikationen zur Authentifizierung
und Verschlüsselung wurden um das Verfahren WPA3 durch die Wi-Fi
Alliance (WFA) erweitert. Eine Einführung ist ab 2019 zu
erwarten. Auch eine Interoperabilität mit WPA2-Geräten soll
gesichert werden, sodass WPA3 ältere Geräte nicht aussperrt.
Wie bei den Vorgängern WPA und WPA2 wird es zwei Varianten
geben. WLAN-Router und Access
Points im Privatgebrauch benutzen nur einen gemeinsamen Schlüssel
für alle Nutzer. Bei der Firmen-Variante WPA3-Enterprise ist
es möglich an jeden Nutzer einen eigenen Schlüssel zu
vergeben.
Um die Handhabung und Sicherheit zu vereinfachen, bringt WPA3 diverse
neue Funktionen mit sich. Verbessert wurde unter anderem die Authentifizierung
und die Verschlüsselung. Weiterhin wurden unsichere Protokolle
ausgeschlossen und bei den Zertifizierungstests wird überprüft,
ob die Geräte diese Richtlinien umsetzen.
Neu ist auch der Easy-Connect-Modus, der die WLAN-Kopplung von
Geräten vereinfachen soll, die keine oder stark vereinfachte
Bedienoberflächen haben. Damit soll die Konfiguration von Internet
of Things (IoT) vereinfacht werden. Künftig können Nutzer
beliebige Geräte zu ihrem WLAN hinzufügen, indem sie zum
Beispiel das User Interface eines Smartphones verwenden. Dazu muss
lediglich der QR-Code
des Ziel-Access-Points sowie der QR-Code des IoT-Geräts gescannt
werden.
(pp, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker:)
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