| Google hat das gRPC
Protokoll, welches auf Basis von HTTP/2 und seiner eigenen Protocol
Buffers basiert, geschaffen. Das Protokoll wird mittlerweile als offener
Standard für Remote Procedure Calls (RPCs) bei der Cloud Native
Computing Foundation entwickelt. Genutzt wird gRPC unter anderem zum
Verbinden verschiedener Serverdienste. In der kommenden Version soll
auch der Web- und Anwendungsserver Nginx das Protokoll unterstützen.
Das kündigen die Entwickler von Nginx in ihrem Blog
an. Somit wird die kommende Open-Source-Version 1.13.10 und auch
die kommerzielle Nginx Plus Release R15 eine native Unterstützung
für gRPC enthalten. Bisher konnte der Server lediglich als
Proxy für TCP-Verbindungen per gRPC fungieren. Die neue Version
wird gRPC-Funktionsaufrufe "terminieren, untersuchen und routen"
können.
Nginx kann bei der Verwendung eines gRPC-Dienstes die Durchsatzraten
begrenzen (Rate Limiting), IP-basierte Zugriffskontrollen umsetzen
und den Dienst wie gewohnt loggen. Dabei unterstützt der Server
das unverschlüsselte HTTP/2 Cleartext (h2c). Auch eine TLS-Verschlüsselung
und Authentifizierung für den Dienst lässt sich umsetzten.
Weitere Informationen können aus der Ankündigung
der Entwickler entnommen werden.
(pp, hannover)
(siehe auch golem.de:)
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