| Die kommenden Intel
Prozessoren sollen Änderungen der Mikroarchitektur erhalten,
um sie gegen die Angriffsszenarien Spectre 2 und Meltdown zu schützen.
Dies gab Intel auf seiner Webseite bekannt. Im Prozessor wurden Teile
umgestaltet, die gegen Spectre Variante 2 (BTI, CVE-2017-5715) und
Variante 3 (Meltdown, Rogue Data Cache Load, CVE-2017-5754) schützen.
In der zweiten
Hälfte des Jahres 2018 sollen die ersten Prozessoren mit
diesem neuen Hardware-Schutz erscheinen. Dabei werden die Server-Prozessoren
Xeon-SP der Cascal-Lake-Serie sowie "Prozessoren der achten
Core-i-Generation" erwähnt.
Noch ist es nicht bekannt, wann Intel die Anti-Exploit-Technik
CET (Control-Flow Enforcement Technology) einbaut, durch die Intel-Prozessoren
das für manche Angriffe genutzte Return Oriented Programming
unterbinden. Durch einen zweiten Stack sollen Prozessoren Manipulationen
des Kontrollflusses innerhalb eines Programms entdecken.
Intel weist darauf hin, dass mittlerweile für alle innerhalb
der letzten fünf Jahre veröffentlichten Prozessoren Microcode-Updates
bereit gestellt wurden.
(pp, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker:)
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