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Im hessischen Limburg eröffnet der weltweit tätige Cloud-Provider
OVH knapp 100
km von Frankfurt entfernt sein erstes deutsches Rechenzentrum. Ein
Grund für den Standort war die Nähe zum PoP in Frankfurt.
So kann das Rechenzentrum des Hosters direkt an das weltweite Glasfasernetzwerk
angebunden werden.
Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach deutschen Rechenzentren,
laut OVH. Gründe gibt es dafür mehrere. Hierzulande ist
der Datenschutz vergleichsweise streng. Außerdem ist das Stromnetz
zuverlässig und die Wirtschaft floriert. Die OVH unterliegt
als französisches Unternehmen nicht dem Patriot Act.
Sechs Techniker will man in dem neuen Standort zunächst einstellen.
Auf lange Sicht will die OVH bis zu 45.000 Server auf einer Fläche
von 4.000 m² arbeiten lassen. Bis Ende 2017 sind sieben weitere
Rechenzentren geplant. In den USA zwei, und in Deutschland, Italien,
Spanien, England und in den Niederlanden jeweils eins. Die Kunden
haben, nachdem diese Pläne umgesetzt wurden, die Wahl zwischen
27
Rechenzentren in elf Ländern auf drei Kontinenten. Die
OVH ist laut eigenen Angaben der weiltweit drittgrößte
Anbieter von Cloud-Dienstleistungen.
(ms, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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