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Amazon und VMware haben gemeinsam mit einer Präsentation
eine
neue Partnerschaft angekündigt, auf deren Basis die Cloud-Plattform
AWS (Amazon Web Services) künftig direkt eine VMware-Umgebung
bietet. Eine größtmögliche Flexibilität für
den Kunden, der bereits lokal die Virtualisierungssoftware einsetzt
und parallel Daten und Rechner aus AWS bezieht, soll das Ziel dieses
Schrittes sein.
In der Public Cloud stehen Nutzern so ihre gewohnten Programme
und Werkzeuge wie Virtual SAN (vSAN), vSphere oder NSX zur Verfügung.
Ressourcen lassen sich, wie bei AWS üblich, beliebig buchen.
Bestehende VMware-Umgebungen können nahtlos zwischen dem lokalen
und externen Rechenzentrum migriert werden und neue Umgebungen lassen
sich schnell erstellen.
Verbundene VMware-Applikationen können so auf das gesamte
Portfolio an AWS-Diensten zugreifen. Der Distributed Resource Scheduler
(DRS) von VMware
stellte ein weiteres Beispiel aus der Präsentation dar. Das
Programm kann, wenn alle lokalen Reserven ausgelastet sind, direkt
auf die AWS-Cloud zugreifen und dort schnell weitere Leistung in
Anspruch nehmen.
VMware
Cloud on AWS befindet sich zunächst in einer Technology-Preview-Phase.
Es haben aber beide Unternehmen bereits angekündigt, dass sie
die Software des anderen Anbieters jeweils als primäre Private
beziehungsweise Public Cloud durch die Partnerschaft ansehen. Beim
Weiterentwickeln ihrer Umgebungen wollen beide Teams außerdem
künftig enger zusammenarbeiten.
(mt, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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