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Microsoft hatte vor ungefähr einem halben Jahr die sogenannten
PowerApps vorgestellt. Es handelt sich dabei um einen Cloud-Service
zum Erstellen schlichter mobiler Apps und Web-basierter Geschäftsanwendungen.
Microsoft versucht mit den bereitgestellten Werkzeugen Unternehmen
zu helfen, den zunehmenden Bedürfnissen nach mobilen Geschäftsanwendungen
nachzukommen. Nun hat der Dienst nach einer bislang geschlossenen
Beta-Phase den Status einer Public
Review.
An Unternehmen, denen das Testen von Apps sowie ihre Bereitstellung
zu viel Zeit kosten oder denen es an Entwickler-Know-how mangelt,
richtet sich dieser Cloud-Dienst. Der Dienst kombiniert ein Cloud-Backend
mit Werkzeugen, mit denen sich die Apps über vorkonfigurierte
Templates per Drag-and-drop bauen lassen. Es gibt zwar frei verfügbare
Programmierschnittstellen für .NET, PHP, Node.js, Python und
Java, Programmierkenntnisse sind aber nicht unbedingt notwendig.
Programme, die mit PowerApps erstellt wurden, können Daten
sowohl aus Cloud- als auch aus On-Premise-Datenquellen beziehen.
Anbindungen gibt es derzeit an Office 365, Salesforce, Dynamics
CRM, Google
Drive, Dropbox und OneDrive sowie an Datenbanksysteme wie SharePoint,
SQL Server, SAP und Oracle.
Im Browser laufen diese PowerApps-Anwendungen, aber es gibt auch
Client-Programme für iOS- und Android-Geräte.
Die PowerApps nehmen technisch das Project Siena als Grundlage,
das 2013 vorgestellt, aber wieder auf Eis gelegt worden war. Unter
dem Codenamen Project Kratos erfolgte die Entwicklung der PowerApps
und somit sind sie demnach nicht Microsofts
erster Versuch, mobile und Business-Apps per Drag-and-drop zu erstellen.
(ts, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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