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Mit dem Update auf Version 10.3 hat FreeBSD
Verbesserungen beim Umgang mit UEFI-Systemen und dem Dateisystem
ZFS erhalten. Zusätzlich sind etliche Neuerungen bei Userland-Programmen
integriert worden. Mit dem neuen Parameter -l startet die OS-Level-Virtualisierung
jail eine saubere Umgebung. pkill kann mit -j jid seine Suche auf
die angegebene Jail beschränken, um dort Prozesse zu beenden.
Bei Angabe des Ziels zfsboot stellt der BSD-Installer bsdinstall
einen automatischen, interaktiven Partitionierer für ZFS auch
für UEFI-Systeme bereit. Um mit EFI-Systemen korrekt umzugehen
sind dafür Änderungen ins Boot-System eingeflossen. Ein
Fehler beim Benachrichtigungsdienst für Kernelevents kqueue
wurde behoben, der den Schreibzugriff auf Dateien mit mehr als 2
GByte verhinderte.
Updates der Netzwerkmodule kommen Besitzern von Rechnern der Skylake-Generation
zugute. Dadurch sind die Ethernet-Chipsätze der i219-Reihe
nutzbar.
Ausgeliefert wird FreeBSD 10.3 mit Gnome
3.16.2 und Xorg 1.17.4. Alle Änderungen finden Sie in den Releasenotes.
Die FreeBSD Images befinden sich auf den
FreeBSD-FTP-Server zum Download bereit. Interessierte können
dort zwischen verschiedenen Formaten wählen. Zur Auswahl stehen
reine Boot-Images, DVD-Abbilder für Installationen auf mehreren
Systemen oder Images für virtuelle Maschinen im QCOW2-, VHD-
oder VMDK-Format.
Mit freebsd-update upgrade -r 10.3-RELEASE lassen sich vorhandene
Systeme auf den aktuellen Stand bringen. Die Option Compute-Engines
mit FreeBSD 10.3 zu provisionieren bieten die Cloud-Anbieter Google
und Amazon jetzt auch an. Freebsd/FreeBSD-10.3-RELEASE steht Vagrant
Nutzern als Box bereit.
(ms, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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