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Microsoft macht sich jetzt, nachdem das Unternehmen im November
2014 die Umwandlung des .NET-Frameworks in ein Open-Source-Projekt
bekannt gab, daran, die Community bei dessen Absicherung zur Hilfe
zu motivieren. Daher sind Entwickler und Sicherheitsforscher aufgerufen,
dem Unternehmen Schwachstellen in den Vorabversionen von .NET Core
CLR und ASP.NET 5 bis Mitte Januar 2016 zu melden. Microsoft verspricht
im Gegenzug Vergütungen, die je nach Komplexität des Beweises
der Sicherheitslücke und Gefährdungslevel zwischen 500
und 15.000 US-Dollar liegen können. Zudem hält das Unternehmen
es sich offen, bei entsprechender Leistung mehr zu bezahlen.
Alle Einreichungen, die in den aktuellen Vorversionen (Beta oder
Release Candidate) in CoreCLR, ASP.NET 5 oder den Standardtemplates
der ASP.NET Web Tools Extension für Visual Studio 2015 eine
bisher unbekannte Schwachstelle und präzise Anweisungen zu
ihrer Reproduktion enthalten, werden berücksichtigt. Darüber
hinaus ist die Schwachstelle nur Microsoft offenzulegen und anderweitig
nicht zu publizieren. In den Konditionen
des Bounty-Programms lassen sich auf der Unternehmenswebsite
weitere Bedingungen nachlesen.
(mt, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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