Prof. Dr. G. Hellberg EDV Beratung und Softwareengineering seit 1984
Mailadresse fuer Kontaktaufnahme
NewsNews
 
Die Hellberg EDV Beratung ist SuSE Business Partner
 
Professor Hellberg ist Certified Novell InstructorDie Hellberg EDV Beratung ist Novell Business Partner
 
Die Hellberg EDV Beratung ist Microsoft Partner
 
GDATA Software
 
News

Google hat die Version 1.0 von Kubernetes, wobei es sich um ein Open-Source-Framework zum Verwalten von Docker-Containern handelt, freigegeben. Im Frühsommer des letzten Jahres war es von Google erstmals vorgestellt worden. Die jahrelangen Erfahrungen zum Betrieb von Linux-Containern innerhalb des Internet-Konzerns, so etwa beim Betrieb von Gmail und Googles Suchmaschine, waren in die Software eingeflossen.

Mit Docker wiederum lassen sich Anwendungen samt ihrer Abhängigkeiten in Container, in denen sie sich später leicht weitergeben und ausführen lassen, verpacken. die Docker-Container können im Vergleich zu virtuellen Maschinen schneller starten und sind sparsamer im Umgang mit Ressourcen. Der Konfigurationsaufwand ist zum Anfang allerdings erheblich höher – und hier soll Kubernetes helfen.

Version 1.0 soll, da deren APIs nun als stabil erachtet werden, zum Ausdruck bringen, dass Google die Software nun für den Produktiveinsatz empfiehlt. Letztlich haben 400 Entwickler, die aus unterschiedlichen Firmen stammen, an der Fertigstellung von Kubernetes mitgewirkt. Die Technik ist bei Unternehmen wie eBay, Box, Samsung, Red Hat und vielen anderen bereits im Einsatz.

Google kooperiert zudem mit der Linux Foundation und einigen anderen Unternehmen mit dem Ziel, die sogenannte Cloud Native Computing Foundation (CNCF) an den Start zu bringen. Die zukünftige Entwicklung von Kubernetes soll dann im Rahmen dieser erfolgen und sie soll als Heimat für weitere Projekte zur Stabilisierung der Entwicklung mit Containern dienen. Unter anderem werden Cisco, AT&T, Box, Cloud Foundry Foundation, CoreOS, Goldman Sachs, Docker, eBay, Huawei, Joyent, IBM, Intel, Kismatic, Mesosphere, VMware, Red Hat, Twitter und Weaveworks als weitere Unterstützer der Initiative genannt.

Bislang ist etwas unklar, inwieweit die Cloud Native Computing Foundation sich zum erst im Juni initiierten und ebenfalls von der Linux Foundation betriebenen Open Container Project abgrenzen wird. Dieses entstand mit dem Ziel, rund um Container-Techniken Standards zu entwickeln, die wiederum sicherstellen sollen, dass alle Container-Engines und -Formate auf Prinzipien wie Sicherheit, Rückwärtskompatibilität und Offenheit basieren und Nutzern so ein gewisses Maß an Portabilität und Interoperabilität gewährleistet werden kann.

(mt, hannover)

(siehe auch heise-News-Ticker:)

Hannover · EDV-Beratung · Linux · Novell · Microsoft · Seminar · IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE