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Die Version 39 des Webbrowsers Firefox wurde einige Tage später
veröffentlicht, da die Entwickler einen Fehler entdeckten,
was den Release
verzögerte.
Vor allem die Sicherheit des Browsers wird durch das Update verbessert.
Die Entwickler haben die Unterstützung des veralteten Protokollstandards
SSLv3 entfernt, da das Protokoll zum Beispiel durch den sogenannten
Poodle-Angriff ausgenutzt wurde, um gesicherte Daten zu dechiffrieren.
Zuvor hatte die Internet Engineering Task Force (IETF)
den Einsatz von SSLv3 verboten. Das alte Protokoll soll weder Server
noch Browser akzeptieren. Die IETF empfiehlt als sichere Alternative
die Verwendung von Transport Layer Security (TLS).
Die veraltete Stromverschlüsselung RC4
wurde ebenfalls durch die Firefox-Entwickler deaktiviert. Hosts,
die auf einer Whitelist stehen, sind allerdings ausgenommen. Die
IETF hat im Februar den Einsatz des RC4-Verschlüsselungsverfahrens
in TLS verboten.
(ts, hannover)
(siehe auch heise-News-Ticker:)
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