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Erneut hat sich Nokia
gegen einen Smartphone-Hersteller durchgesetzt und ihn zum Abschluss
eines Lizenzabkommens gezwungen. Die Finnen bitten nach Apple
2011 und BlackBerry 2012 jetzt HTC zur Kasse. Allerdings bleiben
die Details der Vereinbarung geheim. Damit seien sämtliche
Patentauseinandersetzungen zwischen den beiden Konzernen beendet,
heißt es lediglich in der Mitteilung. Die Vereinbarung umfasse
die LTE-Patente der Firma, und HTC werde Zahlungen leisten.
Aus den bestehenden Lizenzvereinbarungen erzielt Nokia jährliche
Einnahmen von 500 Millionen Euro. Wegen Patentverletzungen war Nokia
in Gerichtsverfahren und vor der Internationalen Handelskommission
der USA gegen HTC
vorgegangen. Nokia siegte in Deutschland zuletzt Ende 2012 vor dem
Landgericht München und Anfang Februar 2013 vor dem Landgericht
Mannheim. Wegen des schwachen Smartphone-Absatzes verbuchte HTC
in den letzten beiden Quartalen Verluste.
(ts, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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