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Anton Ivanov von der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky
berichtet von einem Exploit der Java-Lücke
CVE-2013-2465, der Nutzer der Java-Versionen 5 und 6 ohne kommerziellen
Support sowie der Version 7, die noch Release 21 oder früher
verwenden, betrifft, die Oracle bereits im Juni 2013 geschlossen
hat.
Die Angreifersoftware installiert sich laut Ivanov unter Linux,
Mac OS X und Windows im Heimatverzeichnis des Anwenders und stellt
sicher, dass sie beim Hochfahren des Systems gestartet wird. In
der Beschreibung bleibt unklar, wie das unter Linux ohne Root-Rechte
funktionieren soll. Die Software nutzt zur Kommunikation mit dem
Steuerrechner des Botnetzes das Chatprotokoll IRC.
Die für eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service)
nötigen Informationen werden darüber gesendet, unter anderem
die IP-Adresse und Portnummer des anzugreifenden Rechners sowie
die Dauer des Angriffs. Kaspersky hat Ivanov zufolge in der analysierten
Software Code für eine DDoS-Attacke auf einen Versender von
Massenmails entdeckt.
Vor der Lücke warnt auch die IT-Sicherheitsfirma Symantec,
deren Hintergründe sie etwas genauer beschreibt. Der Umstieg
auf eine aktuelle Version von Java 7 reicht als Schutz dagegen aus,
die Oracle für viele Betriebssysteme kostenlos bereitstellt.
Auch für das ältere Java 6 bekommen Mac-Anwender noch
eine korrigierte Version für OS X 10.6 sowie 10.7 und später
bei Apple.
(jk, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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