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Gleichzeitig mit Google und Ericsson
hat sich Samsung über Patente und deren Nutzung geeinigt. Der
direkte Nutzen dürfte in beiden Fällen für Samsung
geringer sein als für seine Partner. Samsung vereinbarte mit
Google die gegenseitige Nutzung von Patenten für die Dauer
von 10 Jahren, bislang sind Details zu den damit verbundenen Rechten
und eventuellen finanziellen Folgen nicht bekannt.
Mit Ericsson beenden beide Parteien in dem Abkommen offiziell
alle anhängigen Streitigkeiten über Patente. Unter anderem
standen sie sich in den USA vor der Handelsbehörde ITC und
dem Bundesbezirksgericht in Ost-Texas gegenüber. Aus diesen
Auseinandersetzungen geht Ericsson als Sieger hervor: Alleine für
das vierte Quartal 2013 erhält es 4,2 Milliarden schwedische
Kronen (circa 480 Millionen Euro), was zu einer Steigerung seines
Nettogewinns um rund 370 Millionen Euro führt. Samsung wird
in Zukunft zudem Lizenzzahlungen in unbekannter Höhe leisten.
Die Parteien sagten zur Vertragslaufzeit nur, es handele sich um
"mehrere Jahre".
Zwischen Google und Samsung dürfte die Vereinbarung vor allem
symbolische Bedeutung haben: Samsung ist der größte Anbieter
von Smartphones mit Googles mobilem Betriebssystem Android und dürften
wesentlich mehr Patente besitzen als der Suchmaschinenbetreiber.
Sie bekamen alleine 2012 5000 US-Patente. Jedoch deutet der jetzige
Deal mit Ericsson und ein älteres Abkommen mit Nokia darauf
hin, dass diese Schutzrechte weniger belastbar sind als die der
Konkurrenten.
(jk, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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