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Apple arbeitet
laut einem Bericht des Wall Street Journal an einem mobilen Bezahldienst
für seine physischen Waren in Zusammenarbeit mit ausgewählten
Drittanbietern über iTunes. Eddy Cue, der für iTunes zuständige
Manager, führe in der Branche Gespräche darüber,
Zahlungen für Dienste und Produkte abzuwickeln. Unter Berufung
auf informierte Personen hieß es, dass Jennifer Bailey, die
zuvor für die Online-Stores zuständig war, mit dem Aufbau
des neuen Dienstes beauftragt worden sei.
Rund 600 Millionen Kunden haben bei Apple ihre Kreditkarten- oder
Kontodaten hinterlegt, um beispielsweise für Apps oder Musik
zu bezahlen. Um auf dieser Basis einen Bezahldienst aufzuziehen,
hätte die Firma technisch alle Bausteine. Selbst der Fingerabdruck-Sensor,
welches das neue iPhone 5s hat, könnte zur Identifizierung
verwendet werden. In einem speziellen sicheren Bereich lagern die
Daten für die Erkennung der Fingerabdrücke im iPhone-Chip.
Apple hat ein auf mobiles Bezahlen bezogenes Patent eingereicht,
was das Interesse der Firma an solcher Technik unterstreicht, wie
die Nachrichtensite Techcrunch
am 16. Januar schrieb. Forrester habe kürzlich den Umfang mobiler
Zahlungen im Jahre 2017 auf 90 Milliarden US-Dollar geschätzt,
erinntert Techcrunch in einer Folgemeldung zum WSJ.
Laut Medienberichten arbeitete Apple schon vor mehreren Jahren
an einem mobilen Bezahldienst. Die Pläne wurden dem WSJ zufolge
jedoch auf Eis gelegt, da die Kunden negative Erlebnisse mit Händlern
mit der Marke Apple in Verbindung bringen könnten.
(ts, hannover)
(siehe auch Heise
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