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Zahlreiche Patente für Mobilfunktechnik von Hewlett-Packard
hat der US-Halbleiterhersteller Qualcomm
erworben. Das Unternehmen teilte am Donnerstag in San Diego (US-Bundesstaat
Kalifornien) mit: 1400 US-Patente und Anträge sowie 1000 weitere
aus anderen Ländern enthalte das Paket. Qualcomm machte zum
Kaufpreis und weiteren Einzelheiten keine Angaben.
Bereits im Herbst 2013 war über den möglichen Verkauf
des Pakets spekuliert worden. Enthalten sind Patente von Palm und
Bitfone, ebenso wie Techniken, die im zuerst von Compaq
hergestellten, später auch zum Smartphone veränderten
PDA namens iPAQ stecken. Im Frühjahr 2002 hatte HP Compaq übernommen.
Zudem hatte der Computerhersteller 2006 das kalifornische Unternehmen
Bitfone gekauft, das Systeme zur Verwaltung von mobilen Geräten
in Mobilfunknetzen und Firmenumgebungen entwickelt hat.
HP hatte im April 2010 den Smartphone-Pionier Palm übernommen.
Von der Kritik war dessen Smartphone mit Schiebestastatur und dem
innovativen Betriebssystem WebOS hoch gelobt worden. Palm konnte
dennoch keinen wirtschaftlichen Erfolg erzielen. Anschließend
brachte HP noch einige WebOS-Geräte auf den Markt, dann ging
das Palm-Erbe während der kurzen Apotheker-Ära unter.
Léo Apotheker, der frühere SAP-Vorstand, wollte HP
während seiner Zeit als CEO komplett umstellen: Das alte PC-Kerngeschäft
sollte verkauft und aus HP ein Software- und Dienstleistungskonzern
werden. Während Apotheker den Verkauf der PC-Sparte durchziehen
wollte, konnte er sich nicht lange genug an der Konzernspitze halten
und das Smartphone-Geschäft konnte nicht weiter existieren.
Jetzt lebt WebOS in LG-Fernsehern weiter und Jon Rubinstein
(Ex-Palm-Chef) ist nach seinem Abschied von HP nun bei Qualcomm.
(ts, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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