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Der Backup-Dienst Dropbox
war vergangene Woche in die Kritik geraten, da von Nutzern in der
Cloud abgelegte .doc-Dateien automatisch geöffnet wurden. Ein
Blogger fand heraus, dass diese Dateien kurz nach dem Hochladen
geöffnet wurden. Dropbox hat diese Funktion aus Sicherheitserwägungen
inzwischen aber wieder deaktiviert. Eine Funktion, die Previews
für das Web-Interface des Dienstes erstellte, sei für
den Vorfall verantwortlich.
Im Januar war die Vorschau-Funktion von Dropbox für eine
begrenzte Nutzerzahl angekündigt worden. Ein Dropbox-Mitarbeiter
erklärte auf Hacker News, dass die Funktion deaktiviert wurde,
da zu befürchten gewesen sei, dass der Dienst durch das Laden
von Bildern auf externen Servern angreifbar sein kann. Um automatisch
Previews von .doc-Dateien erstellen zu können, hat das Unternehmen
LibreOffice
benutzt. Da Dropbox auf Detailtreue bedacht gewesen sei, habe es
auch dazu geführt, dass externe Bilder heruntergeladen und
in das Vorschaubild integriert worden seien. Von heise Security
durchgeführte Tests legen nahe, dass Dropbox dieses Feature
mittlerweile deaktiviert hat.
Unverschlüsselte Dokumente, die nicht von dritten einsehbar
sein sollen, sollten nicht zu einem Cloud-Dienst wie Dropbox hochgeladen
werden, besonders, da Dienste dieser Art nicht ungewöhnlich
für Cloud-Anbieter sind.
(jk, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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