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Offenbar haben die Angreifer bei den Attacken auf die Netze der
Computerbörse Nasdaq
im vergangenen Jahr die Kommunikation der Verwaltungsräte von
Unternehmen ausspioniert. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters
unter Berufung auf zwei Quellen, die in die Untersuchungen der Verfälle
involviert seien. Im Februar spekulierte man noch über die
genauen Ziele und Motive der Angreifer, nun ist offenbar klar, dass
die Nasdaq-Internetplattform "Directors Desk" mit Spionagesoftware
bestückt wurde.
Die Führungsriegen börsennotierter Unternehmen können
über den "Directors Desk" wichtige Dokumente austauschen.
Es ist nicht noch weiter geklärt, welche Firmen genau von den
Angriffen betroffen sind. Auch der Secret Service ermittelt neben
der Bundespolizei FBI in dem Fall. Die Nasdaq wird zur weiteren
Sicherung ihrer Systeme nun von der NSA unterstützt.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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