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Eine Clickjacking-Lücke
in Adobe Flash, durch die Angreifer ihre Opfer unbemerkt mittels
Kamera und Mikrofon ausspionieren konnten, hat Adobe geschlossen.
Der Stanford-Student Feross Aboukhadijeh, der die Details zu seinem
Fund am vergangenen Dienstag in seinem Blog veröffentlicht
hat, hat die Lücke entdeckt.
Kamera und Mikrofon sind standardmäßig deaktiviert und
lassen sich normalerweise nur vom Anwender aktivieren. Der Angreifer
präsentiert auf einer präparierten Webseite ein einfaches
Klick-Spiel, das den Besucher dazu auffordert, mit der Maus auf
eine Reihe von Buttons zu klicken, damit der Anwender Webcam und
Mikro aktiviert. Die Webseite leitet im Hintergrund auf das Einstellungsmenü
von Adobe Flash um, das in ein unsichtbares iFrame geladen wurde.
Der Besucher räumt dadurch der Webseite nach und nach das Recht
ein, die Video- und Audioeingabegeräte anzuzapfen. Durch ein
Update der beim Hersteller gehosteten Flash-Datei hat Adobe das
Problem nun behoben. Deshalb ist eine Aktualisierung des Flash-Players
nicht nötig.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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