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In der Vergangenheit hat sich das für die Normung von Webtechniken
zuständige W3C
ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanziert, jetzt
hat es die ersten beiden Firmen als Sponsoren gewonnen. Für
seinen "Gold"-Status zahlt Google 100.000 US-Dollar, Adobe
darf sich für die Hälfte mit dem Titel "Silber-Sponsor"
schmücken. Nach der aktuellen Preisliste kostet beide Unternehmen
die W3C-Mitgliedschaft zurzeit je 68.500 US-Dollar im Jahr. Ein
Platin-Sponsor, der 150.000 US-Dollar jährlich aufwenden müsste
ist noch nicht gewonnen.
Laut W3C sollen die Sponsoring-Einnahmen unter anderem für
Ausbildung, Dokumentation und Tools ausgegeben werden. Die Firmen
erhalten als Gegenleistung kostenlosen Zutritt zu der jährlichen
Generalversammlung TPAC, ihre Namen werden bei Workshops genannt
und sie dürfen sich mit leitenden Mitarbeitern des W3C treffen.
Gold-Sponsoren dürfen sich ausserdem mit leitenden W3C-Mitarbeitern
zu einer "Value Planning Session" treffen. Beide Organisationen
sollen dabei mehr über ihre jeweiligen Schwerpunkte lernen
und Strategien zum gegenseitigen Vorteil entwickeln.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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